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ÖKO OUTDOOR Nachrichten

ÖKO OUTDOOR Nachrichten

 

 

DIE BESTEN NACHRICHTEN FÜR EINE GUTE ZUKUNFT 
- ÖKOLOGISCHE OUTDOOR NACHRICHTEN

 

 

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AKTION "BRING' UNS DEINE TÜTEN" BEGINNT !

Das AC-OUTDOOR CENTER startet die Aktion "Bring' uns

Deine alten Tüten"!

Wie geht das?
Du bringst uns Deine alten, natürlich sauberen Einkaufstüten und Einkaufstaschen aus Plastik, Papier, Jute, Baumwolle vorbei - all die, welche Du nicht mehr brauchst und die sonst im Müll landen würden.
Sehr gern große Tüten. Natürlich auch kleinere.
Das können gern auch die Werbe-Plastiktüten anderer Unternehmen wie ALDI, LIDL, PENNY, NP, real, C&A, H&M, [...] etc. sein.

Was soll das?
Wir haben lange recherchiert und uns Gedanken gemacht, wie wir den Plastikmüll insbesondere bei den Einkaufstüten reduzieren. Im Moment gibt es dazu leider keine uns bekannten, ökologisch sinnvollen Alternativen. 
Es gibt zwar Papiertüten, Jutetaschen etc. Papiertüten haben allerdings, bei einmaliger Benutzung, aufgrund der Herstellung eine doppelt so schlechte Ökobilanz wie Plastiktüten. Eine Jutetasche ist in der Herstellung so energieaufwendig, dass sie sogar erst 20fach benutzt werden muss, um eine ähnlich gute Ökobilanz wie eine Plastiktüte zu haben.
Ähnliches gilt für "angeblich kompostierbare" Materialien wie Mais und nachwachsendes Zuckerrohr. Klingt erstmal toll. ABER: die Ökobilanz!

Natürlich sind wir mit der Lösung "Plastiktüte" auch nicht sehr glücklich. Wir wünschen uns, dass unsere Kunden entweder keine Tüte benötigen oder selbst eine dabei haben. Um Plastikmüll und Energieverschwendung zu vermeiden.

Für alle, die dennoch eine Tüte benötigen, haben wir zwei Lösungen:

1) Wir halten neutrale, weiße Plastiktüten vor, die wir gern unseren Kunden mitgeben. Mit der freundlichen Bitte, diese mehrfach zu verwenden oder uns wiederzubringen beim nächsten Einkauf.

2) Wir bitten unsere Kunden, uns ihre sauberen, nicht mehr benötigten Tüten (gern auch die anderer Marken) mitzubringen.
So können wir sie anderen Kunden zur Verfügung stellen, welche selbstverständlich auch weiterhin die Wahl haben zwischen einer neuen, weißen Plastiktüte von uns oder einer recycelten Tüte.

Wenn Ihr weitere Tips für uns habt, unser Unternehmen umweltfreundlicher zu gestalten - immer gern! Her damit! ;)

Herzliche Grüße,

Euer AC-TEAM

 


Bundesverband Deutsche Sportartikelindustrie - Pressemitteilung Stellungnahme: Greenpeace Detox Kampagne 2012

Deutsche Outdoor-Unternehmen erklären Ausstieg aus PFC-Verwendung zum Ziel
 

Bonn, 20. September 2012 – Die Outdoor-Unternehmen in Deutschland stellen sich in besonderem Maße ihrer Produktverantwortung. Sie haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC) aus dem textilen Produktionsprozess zu eliminieren.

Diese fluororganischen Verbindungen werden bei der textilen Ausrüstung von Outdoorbekleidung, Schlafsäcken, Zelten und Schuhen eingesetzt. Mit ihrer wasser-, schmutz- und ölabweisenden Wirkung garantieren sie die hohe Leistungsfähigkeit von Outdoor-Produkten. Die auf die Oberfläche der Aussenstoffe aufgebrachten Substanzen sind für den Verbraucher in der Verwendung der Produkte gesundheitlich unbedenklich.

Im Herstellungsprozess in den Produktionsländern, beim späteren Waschen des fertigen Produkts sowie bei der Produktentsorgung stellen diese Substanzen jedoch ein Risiko für Mensch und Umwelt dar. Sie reichern sich in der Umwelt und über die Nahrungskette im menschlichen Organismus an und sind nicht bzw. kaum biologisch abbaubar.

Die Outdoor-Unternehmen haben diese Problematik bereits vor Jahren erkannt. Gemeinsam mit Partnern in der Lieferkette der gesamten Textilherstellung arbeiten sie an der Substitution dieser chemischen Substanzen. Die aktuell am Weltmarkt verfügbaren Alternativen bieten noch keine gleichwertige Funktionalität bezüglich Wasser-, Öl-, und Schmutzabweisung. Die Outdoor-Hersteller in Deutschland arbeiten zusammen mit Fachleuten der
Stoffherstellung, der Textilveredelung sowie der textilchemischen Industrie gemeinsam an der Entwicklung neuer Technologien, damit Outdoor-Produkte dem Freizeit- und Extremsportler auch in Zukunft volle Funktionalität bieten können.

(Quelle: Pressemeldung: Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI), 20. September 2012)
 

 

 

VAUDE - Stellungnahme: Greenpeace Detox Kampagne 2012

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VAUDE nimmt hierzu wie folgt Stellung:

"Wir begrüßen, dass Greenpeace seinen Fokus auf dieses Thema legt. Wir erhoffen uns dadurch Fortschritte bei der verfügbaren Technologie. Aus unserer Erfahrung wird diese Kampagne die Verfügbarkeit von ökologisch verträglichen Materialien und Verfahrensweisen am Markt erhöhen. Dies entspricht unserer Zielsetzung, die bisherigen Materialien zu ersetzen, ohne an Performance einzubüßen. Dies haben wir auch zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Sportartikelindustrie BSI und der darin organisierten Fachgruppe Outdoor in einer gemeinsamen Presseerklärung vom 20.09.2012 deutlich gemacht.

Insbesondere wirft Greenpeace der Outdoor-Branche vor, poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC) zu verwenden. Diese fluororganischen Verbindungen werden bei der textilen Ausrüstung von Outdoorbekleidung, Schlafsäcken, Zelten und Schuhen
eingesetzt. Mit ihrer wasser-, schmutz- und ölabweisenden Wirkung garantieren sie die hohe Funktionalität von Outdoor-Produkten.

Unsere Produkte stellen kein gesundheitliches Risiko dar und können bedenkenlos weiter getragen und gekauft werden.

Im Herstellungsprozess in den Produktionsländern, beim späteren Waschen des fertigen Produkts sowie bei der Produktentsorgung stellen PFC- Substanzen jedoch ein Risiko für Mensch und Umwelt dar. Sie reichern sich in der Umwelt und über die Nahrungskette im menschlichen Organismus an und sind nicht biologisch abbaubar.

VAUDE engagiert sich seit vielen Jahren pro-aktiv für Umweltschutz und soziale Verantwortung. Als erstes Unternehmen der Outdoor-Branche hat VAUDE ein Umweltmanagementsystem eingeführt und ist seit 2008 nach EMAS zertifiziert. Seit 2001 arbeiten wir eng mit bluesign technologies AG (www.bluesign.com) zusammen und stellen bereits über 60 % unserer Bekleidungskollektion nach bluesign Standard her.

Wir befassen uns auch mit dem Thema Fluorcarbone schon seit Jahren und haben dazu sowohl in unseren jährlichen Nachhaltigkeitsberichten, als auch auf unserer Website dazu offen und ehrlich kommuniziert, bspw. hier:

http://www.vaude.com/de_DE/materialien-technologien.asp
http://www.vaude.com/de_DE/nachhaltigkeitsbericht.asp

PFC gehören zu einer Gruppe von chemischen Substanzen mit sehr unterschiedlichen Funktionalitäten in der Textil-Industrie und unterschiedlichen Umweltaspekten. Als bluesign Systempartner gilt für unsere Produkte die bluesign Restricted Substance List, die auch die Verwendung von PFC stark reguliert und für die Substanzen, die nicht sowieso unter bluesign verboten sind, strenge Grenzwerte für das Endprodukt vorgibt. Der bluesign Standard ist der strengste textile Standard für Umweltschutz, Verbraucherschutz und Arbeitssicherheit. Er richtet sich immer nach der weltweit besten verfügbaren Technologie.

Wir haben uns bereits vor Jahren klar gegen die Verwendung von PTFE-Membranen in unseren Produkten entschieden (für deren Herstellung PFC benötigt werden) und verarbeiten ausschließlich Membrane aus PE oder PU. Wir machen dies bewusst, obwohl sich Produkte mit PTFE-Membrane am Markt aufgrund der hohen Marketing-Präsenz des größten PTFE-Membran-Herstellers besser verkaufen. Dennoch bietet der Markt bei Membranen eine überzeugende Alternative, wie z.B. Sympatex, welches wir verwenden.

Neben Membranen stellen PFC ein großes Problem für die wasser-, öl- und schmutzabweisende Ausrüstung (sogenannte DWR "durable water repellency") von Materialien dar. Die momentan am Markt üblichen DWR können dazu führen, dass Rückstände von PFC in den Produkten gefunden werden. Hierbei handelt es sich meist um PFOA, für das es keinen gesetzlichen Grenzwert gibt, das allerdings unter dem bluesign Standard streng geregelt ist.

Greenpeace hat auch Produkte von VAUDE getestet und darin Rückstände von PFC gefunden. Leider liegen uns die konkreten Testergebnisse der von Greenpeace getesteten VAUDE-Produkte trotz Nachfrage nicht vor. Wir wissen daher nicht, ob die gefundenen Rückstände im Rahmen dieser Grenzwerte liegen. Wir können allerdings mit einiger Sicherheit sagen, dass es sich dabei eben um "Rückstände" von im Produktionsprozess der DWR mit der sogenannten C8-Technologie entstehenden Substanzen handelt, die nicht absichtlich eingesetzt werden.

Obwohl wir intensiv daran arbeiten, existieren im Gegensatz zu Membranen auf dem Markt momentan nach wie vor leider keine PFC-freien DWR, die eine gleichwertige Wasser-, Öl- und Schmutzabweisung beim Endprodukt bieten. Wir haben leider mit
PFC-freien Alternativen bisher sehr häufig schlechte Testergebnisse erzielt. Zum einen lassen sich die wenigen auf dem Markt vorhandenen PFC-freien Alternativen in der Serienproduktion noch nicht zuverlässig genug applizieren. Zum anderen lassen die Produkte Wasser und Schmutz nicht einfach "abperlen", sondern saugen sich an der Oberfläche beispielsweise mit Regenwasser voll, was für den Benutzer des Produktes zu einem klammen, feuchten Gefühl beim Tragen führt. Die Erwartungshaltung unserer Kunden an die Funktionalität der Produkte ist in diesem Aspekt besonders hoch, aber die Sensibilität für die Umwelt- und Verbraucherschutz-Probleme, die diese DWR mit sich bringen, bislang nicht sehr ausgeprägt.

Trotzdem arbeiten wir mit Hochdruck weiter daran, PFC-freie Alternativen zu finden und schrittweise unsere gesamte Kollektion umzustellen. Bis Ende 2014 werden wir komplett aus der C8-Technologie aussteigen, und somit in der gesamten Kollektion
dann PFOA-frei sein.
Wir sehen das ganz klar nur als einen Zwischenschritt an auf dem Weg zum kompletten Ausstieg aus PFC. Dies ist unser erklärtes Ziel.

Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass VAUDE ein mittelständisches Familienunternehmen ist, und der Einfluss, den wir auf unsere Lieferkette nehmen können, leider nicht besonders hoch ist. Wir arbeiten daher eng mit anderen Unternehmen innerhalb und außerhalb unserer Branche (z.B. chemische Industrie) zusammen, um diese Herausforderung gemeinsam zu lösen.

Quelle: Schreiben von VAUDE (liegt der Geschäftsleitung vor)

 

FAQ zur Greenpeace Detox Kampagne - Antworten von VAUDE:

Greenpeace hat eine Detox-Kampagne gestartet. Wie steht VAUDE dazu ?
Wir begrüßen, dass Greenpeace das Thema jetzt aufgreift. Für uns als mittelständisches Familien-Unternehmen, das sich seit langem ernsthaft für Umweltschutz einsetzt, ist diese Kampagne eine große Chance, dass sich der Markt endlich in die richtige Richtung bewegt. Allein haben wir nur sehr begrenzte Möglichkeiten, die Zuliefererindustrie der Outdoor-Branche zu verändern.
Greenpeace ist vor einigen Monaten auf uns zugekommen, weil wir uns sehr klar zum Thema Nachhaltigkeit positionieren, innerhalb der Outdoor-Branche beim Handel, Endverbraucher und in unseren Branchen-Verbänden dieses Thema vorantreiben und auch bezüglich Fluorcarbone Vorreiter sein wollen. 
Wir stimmen Greenpeace aus voller Überzeugung zu, dass PFC in allen Produktionsprozessen unbedingt vermieden werden müssen. Dies haben wir auch zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Sportartikelindustrie BSI und der darin organisierten Fachgruppe Outdoor in einer gemeinsamen Presseerklärung vom 20.09.2012 deutlich gemacht.

Was sind überhaupt PFC und wozu braucht VAUDE sie in den Produkten ?
PFC gehören zu einer Gruppe von fluororganischen chemischen Verbindungen. Sie werden auf der Oberfläche von Outdoor-Bekleidung, Schlafsäcken, Zelten und Schuhen eingesetzt, um Wasser und Schmutz von diesen Produkte abperlen zu lassen. Ohne diesen Abperl-Effekt lassen die Produkte Wasser und Schmutz nicht einfach "abperlen", sondern saugen sich an der Oberfläche
beispielsweise mit Regenwasser voll, was für den Benutzer zu einem klammen, feuchten Gefühl beim Tragen führt.

Greenpeace hat Spuren von chemischen Substanzen in VAUDE Produkten gefunden. Kann ich meine Jacke noch tragen ?
Ja ! Von unseren Produkten geht kein gesundheitliches Risiko aus. Green Shape ist die VAUDE-Garantie für umweltfreundliche Produkte.

Sind Green Shape Produkte auch betroffen ?
Green Shape Produkte sind umweltfreundlicher als anderer Produkte. Hier gilt unser Grundsatz „Performance meets Ecology“, sprich wir arbeiten jeweils nach der weltweit besten verfügbaren Technologie. Die beste verfügbare DWR-Technologie kommt leider im Moment noch nicht ohne PFC aus.

Viele VAUDE-Produkte sind bluesign-zertifiziert. Lässt der bluesign Standard die Verwendung von PFC überhaupt zu ?
Der bluesign Standard ist der strengste textile Standard für Umweltschutz, Verbraucherschutz und Arbeitssicherheit. Als bluesign Systempartner gilt für unsere Produkte die bluesign Restricted Substance List (Liste verbotener oder eingeschränkter Substanzen), die auch die Verwendung von PFC stark einschränkt. Für solche Substanzen, die gemäß bluesign Standard nicht sowieso verboten sind, gibt sie strenge Grenzwerte für das Endprodukt vor.
Die momentan am Markt üblichen DWR können dazu führen, dass Rückstände von PFC im Produkt gefunden werden. Hierbei handelt es sich meist um PFOA, für das es keinen gesetzlichen Grenzwert gibt. Unter dem bluesign Standard ist PFOA streng geregelt.

Seit wann kümmert sich VAUDE um diese Thematik ?
VAUDE engagiert sich seit vielen Jahren proaktiv für Umweltschutz. Seit 2001arbeiten wir eng mit bluesign technologies AG (www.bluesign.com) zusammen und stellen bereits über 60 % unserer Bekleidungskollektion nach bluesign Standard her. Wir befassen uns auch mit dem Thema PFC schon seit Jahren und haben dazu immer offen und ehrlich kommuniziert, bspw. hier:

http://www.vaude.com/de_DE/materialien-technologien.asp

Wir haben uns schon vor Jahren klar gegen die Verwendung von PTFEMembranen in unseren Produkten entschieden (für deren Herstellung PFC benötigt werden) und verarbeiten ausschließlich Membrane aus PE oder PU. Wir machen dies bewusst, obwohl sich Produkte mit PTFE-Membrane am Markt aufgrund der hohen Marketing-Präsenz des größten PTFE-Membran- Herstellers leider erheblich besser verkaufen ließen. Dennoch bietet der Markt bei Membranen eine überzeugende Alternative, wie z.B. Sympatex, welches wir verwenden.


Warum verzichtet VAUDE nicht einfach auf diese Substanzen ?
Anders als bei Membranen gibt es für DWR schlichtweg bisher keine Technologie ohne PFC, die eine gleichwertige Wasser-, Öl- und
Schmutzabweisung beim Endprodukt bietet. Wir haben leider mit PFC-freien Alternativen bisher sehr häufig schlechte Testergebnisse erzielt. Zum einen lassen sich die wenigen auf dem Markt vorhandenen PFC-freien Alternativen in der Serienproduktion noch nicht
zuverlässig genug applizieren. Zum anderen lassen die Produkte Wasser und Schmutz nicht einfach "abperlen", sondern saugen sich an der Oberfläche beispielsweise mit Regenwasser voll, was für den Benutzer des Produktes zu einem klammen, feuchten Gefühl beim Tragen führt. Die Erwartungshaltung der Kunden an die Funktionalität der Produkte ist in diesem Aspekt besonders hoch, aber die Sensibilität für die Umwelt- und Verbraucherschutz-Probleme, die diese DWR mit sich bringen, bislang noch nicht sehr ausgeprägt. Trotzdem arbeiten wir mit Hochdruck weiter daran, PFC-freie Alternativen zu finden und schrittweise unsere gesamte Kollektion umzustellen. Bis Ende 2014 werden wir komplett aus der C8-Technologie aussteigen, und somit in der gesamten Kollektion dann PFOA-frei sein. Wir sehen das ganz klar nur als einen Zwischenschritt an auf dem Weg zum kompletten Ausstieg aus PFC.
Dies ist unser erklärtes Ziel.

Es gibt doch auch gewachste Outdoor-Jacken ohne PFC. Warum verwendet VAUDE kein Wachs als DWR ?
Gewachste Jacken haben erheblich niedrigere Atmungsaktivität, ein höheres Gewicht und damit weniger Tragekomfort.

Warum unterschreibt VAUDE nicht einfach die Forderungen von Greenpeace ? 
Wir stimmen Greenpeace in ihren Forderungen grundsätzlich zu. Die technologischen Innovationen, die der Branche dafür aber gelingen müssen, sind in dem von Greenpeace geforderten Zeitraum nicht realistisch. Der schnelle Ausstieg aus PFC kann nur gelingen, wenn möglichst die gesamte Branche eng miteinander und mit der Zulieferindustrie zusammenarbeitet. Wir würden uns das Vertrauen und die Chancen zur Zusammenarbeit in unserer Branche verspielen, wenn wir die Forderungen von Greenpeace in einem nicht realisierbaren Zeitraum unterschreiben würden.

Darf man jetzt noch guten Gewissens Outdoorprodukte kaufen ?
Outdoorprodukte sind wegen ihrer Funktionalität so beliebt. Diese Funktionalität lässt sich nur mit gewissen Umwelteinflüssen erreichen. Die Herausforderung für uns als Hersteller ist, die richtige Balance zu finden zwischen „Performance“ und „Ecology“. VAUDE hat hier schon viel erreicht. Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm die Funktionalität eines Outdoor-Produktes ist.

Quelle: Schreiben von VAUDE (liegt der Geschäftsleitung vor)

 

JACK WOLFSKIN - Stellungnahme: Greenpeace Detox Kampagne 2012

Jack Wolfskin hat bereits vor längerer Zeit das Problem erkannt, und daher alle Membrane auf PFC-freie Materialien umgestellt. Somit erfüllt die auf Polyurethan basierende Texapore Membran nicht nur allerhöchste Ansprüche (in Bezug auf Strapazierfähigkeit, Atmungsaktivität und Leichtigkeit) sondern deckt sich in dieser Hinsicht auch mit den Anforderungen von Greenpeace.

Auch mit der Umstellung der wasserabweisenden Ausrüstung auf eine PFOA-freie Alternative haben wir bereits im Jahr 2009 begonnen. Dieser Umstellungsprozess wird Ende des Jahres 2014 abgeschlossen sein. Allerdings können wir im Bereich der wasserabweisenden Ausrüstungen derzeit noch nicht die Forderungen von Greenpeace umsetzen, ganz auf den Einsatz von PFC zu verzichten. Aktuell gibt es auf dem Markt noch keine Alternativen zu der von uns eingesetzten Chemie, um den Effekt des Abperlens von Wasser auf der Textiloberfläche in einer dauerhaften Form zu gewährleisten.

Die von Greenpeace aufgeworfene PFC Problematik ist berechtigt und betrifft viele Industriezweige. Die möglichen Verwendungszwecke von PFC sind vielfältig und reichen von der Teflonpfanne, Hydraulikflüssigkeiten, Reinigungsmittel bis hin zu textilen Ausrüstungen mit wasserabweisender Wirkung.

Das Risiko dieser Chemikalien liegt vor allem in der mangelnden biologischen Abbaubarkeit und Anreicherung (Akkumulation) dieser Stoffe in der Umwelt. PFC können beim Herstellungsprozess der Textilien in das Abwasser gelangen und somit ggf. in den Wasserkreislauf. Da PFC allerdings fest mit den dauerhaft wasserabweisenden Stoffen verbunden sind, geht von der DWR-Ausrüstung auf Wetterschutz-Jacken für den Träger kein Risiko aus.

Jack Wolfskin ist im September dieses Jahres, als erstes Outdoor-Unternehmen dem „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ Programm – einem Zusammenschluss von mehreren Unternehmen aus der Textilbranche – beigetreten, um gemeinsam mit der Branche, Wissenschaftlern, Zulieferern und der Chemieindustrie die Entwicklung von PFC-freien dauerhaft wasserabweisenden Ausrüstungen voranzutreiben.

Quelle: http://www.jack-wolfskin.com/tabid-8523.aspx

 

SALEWA - Baumwolle: Made in Africa

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Der deutsch/italienische Outdoor Ausrüster SALEWA bietet nun Bekleidung aus Baumwolle an, die in Afrika hergestellt wird

VORTEILE: Baumwolle, die in Afrika hergestellt wird 
1. Verbesserung des Baumwollanbaus mit dem Ziel einer nachhaltigen Produktion
2. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von afrikanischer Baumwolle
3. Eine neue Dimension unternehmerischer Verantwortung
4. Aufbau einer Nachfrageallianz nach afrikanischer Baumwolle


» Mehr Infos? - Klick hier!
 

VAUDE ist Fair Wear Foundation beigetreten

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Der deutsche Bergsportausrüster VAUDE ist am 15. November 2010 offiziell der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten. Die Fair Wear Foundation ist eine unabhängige non-profit Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie weltweit zu verbessern. Die Stiftung wird als Multi-Stakeholder Initiative von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Verbänden der Textilindustrie getragen. 
 

VAUDE seit 2010 in Fair Wear Foundation

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Der deutsche Outdoor Ausrüster VAUDE ist seit 2010 Mitglied in der Fair Wear Foundation (FWF). 
 

MAMMUT seit 2008 in Fair Wear Foundation

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Die schweizer Outdoor Ausrüster MAMMUT ist bereits seit 2008 Mitglied in der Fair Wear Foundation (FWF). 
 

JACK WOLFSKIN seit 2010 in Fair Wear Foundation

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Der deutsche Outdoor Ausrüster JACK WOLFSKIN ist im Juli 2010 der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten. 
 

TATONKA bietet seit 2010 Besuche in Open Factory

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Der deutsche Outdoor Ausrüster TATONKA bietet seit Juli 2010 den Besuch der firmeneigenen Produktionsstätte für alle interessierten Besucher an. Das Projekt heißt "Open Factory".
TATONKA manifestiert seit vielen Jahren hohe Sozialstandards in der Outdoor-Branche und in den firmeneigenen Produktionsstätten von Mountech in Vietnam. Um der Öffentlichkeit und vor allem den TATONKA Kunden Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren, führt der Outdoor-Hersteller wöchentlich einmal durch die Produktionsstätten.
Auf der Fachmesse Outdoor 2010 präsentierte TATONKA erstmals sein neues Projekt „Open factory“. Aufgrund steigender Nachfrage nach Transparenz in der Öffentlichkeit eröffnet TATONKA mit dem Projekt „Open Factory“ neue Wege, um das langfristige und nachhaltige Engagement in seiner Produktionsstätte zu dokumentieren. Eine eigens dafür konzipierte Webseite wird interessierte Besucher direkt zur Anmeldung zu einer Führung durch die Produktion bringen. Ab Mitte November wird die Plattform www.openfactory.tatonka.com online gehen.
 

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Mit dem Kauf eines TATONKA-Produktes erhält jeder Kunde das Recht, sein Vertrauen in die Firma Tatonka GmbH und in die Marke TATONKA zu überprüfen. Ab Frühjahr 2011 wird es deshalb in der firmeneigenen Produktionsstätte in Vietnam wöchentlich englische Führungen für Besitzer eines TATONKA Produkts geben. Die Besucher erhalten einen kurzen Überblick über die Historie von Mountech und die Sozialstandards innerhalb der Produktion. Sie bekommen Einblicke in die verschiedenen Abteilungen der Produktion. Jeder Besucher kann im Anschluss auf der Internet-Plattform www.openfactory.tatonka.com seine persönlichen Eindrücke des Besuchs bei Mountech veröffentlichen.

 

 

VAUDE ÖKO NEWS

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VAUDEs Nachhaltigkeit auf ISPO 2011 ausgezeichnet

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Eco Responsibility Award 2011
Europas umweltfreundlicher Outdoor-Ausrüster VAUDE ist auf der Sportartikel-Fachmesse ISPO in München mit gleich zwei Auszeichnungen für sein Nachhaltigkeits-Engagement bedacht worden. VAUDE erhielt den Eco Responsibility Award 2011 für das Zelt Blue One, das in der Kategorie Accessories als umweltfreundlichstes Produkt prämiert wurde und dazu in der Kategorie Company Ecolution als nachhaltigstes Unternehmen. Mit diesem neu geschaffenen Preis honoriert die Messe das umfassende und langjährige Umweltengagement des Familienunternehmens aus Tettnang.

 

 

VAUDE erhält den Utopia Publikumspreis 2010

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Utopia Award 2010 - Zeit für Visionäre
Der deutsche Bergsportausrüster VAUDE darf sich über eine weitere bedeutende Auszeichnung für sein nachhaltiges unternehmerisches Engagement freuen. Am 28. Oktober wurden in Berlin bereits zum dritten Mal die nachhaltigsten Unternehmen, Organisationen, Produkte und Vorbilder mit dem Utopia Award 2010 ausgezeichnet. VAUDE erhielt von Utopia, Deutschlands größter Community für strategischen Konsum, den Publikumspreis als nachhaltigstes Unternehmen.

 

 

VAUDE und WWF – neue Partner für die Natur

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Natur schützen und für Erlebnisse „draußen“ bewahren – dafür setzt sich der deutsche Bergsportausrüster VAUDE ein. Jetzt hat VAUDE für dieses Engagement den perfekten Partner an seiner Seite: Der WWF ist eine der größten und engagiertesten Naturschutzorganisation in Deutschland. 1% der Einnahmen aus der VAUDE Green Shape-Kollektion fließen in die Kinder- und Jugendprojekte des WWF Deutschland. Den Auftakt bildet das WWF-VAUDE-Alpencamp für naturbegeisterte Jugendliche. 
 

VAUDE umweltfreundlichster Outdoor Hersteller

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VAUDE will Europas umweltfreundlichster Outdoor Hersteller werden


Outdoor und Bergsport Ausrüster Vaude hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Öko-Produkten in jedem Jahr zu verdoppeln. Von 2010 auf 2011 ist dies bereits gelungen. Öko-Produkte von Vaude sind entweder zu 90 % aus bluesign zertifizierten Materialien hergestellt oder bieten zu 90% wesentliche ökologische Vorteile (z.B. Biobaumwolle, Tencel,Umhängetaschen aus PET-Flaschen). Die neue "Green Shape" Collection bietet besonders langlebige Produkte, recyclingfähige Sympatex Membrane, sortenreine Hauptmaterialien und bleichmittelfreie Farben. Bei Fahrradtaschen und einigen Umhängetaschen setzt Vaude außerdem jetzt auf "Made in Germany".
VAUDE verwirklicht mit der Teaser-Kollektion eine Philosophie, die die Produkt-Entwicklung und Design-Sprache maßgeblich prägen wird. Die visionäre Kollektion entstand unter dem Motto „Reduce, Re-use, Recycle“. Peter Waeber, CEO der bluesign technologies ag kommentierte: "Mit der Green Shape Sympatex Teaser Kollektion ist VAUDE eine wunderbare Symbiose von Funktionalität, Design und Ökologie gelungen. bluesign® approved Fabrics unter den Prinzipien re-use, reduce, recycle verarbeitet -- das ist genau der richtige Weg zu mehr Ressourcen-Effizienz."

Textil-Fibel von Greenpeace benennt VAUDE als Vorbild
Die Textil-Fibel von Greenpeace gibt Auskunft über Fasern, Fäden, faire Produktion und vieles mehr. Im Service-Teil des handlichen Ratgebers werden Hersteller aufgeführt, die ökologisch produzierte, fair gehandelte Kleidung, Schuhe etc. im Sortiment haben. Auch VAUDE wird in diesem Zusammenhang erwähnt, als: „Engagierter Bergsportausrüster, der durch Projekte wie das 1994 gegründete Recycling-Netzwerk Ecolog (…) und Zertifizierung durch den Bluesign Produktionsstandard (…) eine Vorbildfunktion in Sachen Sportbekleidung hat“. Weitere Infos zum Thema » hier... 

>> » Vaude Nachhaltigkeitsbericht 2010 (.pdf) [4.152 KB] 

 

 

EDELRID bietet Öko Kletterseile an

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Erster Hersteller weltweit von ökologisch produzierten Kletterseilen: EDELRID


Seil- und Bergsport Ausrüster Edelrid produziert als weltweit erster Seilhersteller dynamische Kletterseile nach dem strengen bluesign Standard. Bluesign Standard heißt ressourcenschonende, schadstofffreie, umweltschonende Herstellung von der einzelnen Polyamidfaser bis zur Imprägnierung.
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